Die Projektmanagement-Aufgaben sind vielfältiger und individueller geworden – ein Rückblick auf die PM Welt 2018 aus der Sicht von InLoox

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Aus Sicht von InLoox haben sich im Hinblick auf die Digitalisierung einige Erkenntnisse während der PM Welt 2018 herauskristallisiert, die auch mehrfach in den einzelnen Vorträgen zur Sprache kamen, und zu denen sich laut InLoox-Geschäftsführer Andreas Tremel sechs Thesen formulieren lassen: „Die Zusammenfassung unserer sechs Thesen lautet: Auflösung des Konflikts zwischen Team- und Organisationszielen, Vernetzung statt Silostrukturen, Individuelle Lösungsansätze, kombinierte Top-down und Bottom-up-Strategien, Fünf Softskills und Hybride Ansätze“, so Tremel. (siehe Kasten)
Die Keynotes: Mit neuen Herangehensweisen und besonderem Spirit zum Projekterfolg
In seiner Keynote Digitalisierung bei Lufthansa stellte Volker Dökel, Senior Director Digitalization Lufhansa AG, vor, wie die komplexe Digitalisierung des operativen Geschäfts von Austrian, Lufthansa und Swiss mit dem Projekt OPSession umgesetzt wurde. Sein Motto der Projektsteuerung lautet „Immer dran bleiben“. Zitat: „Eines gebe ich Ihnen schon heute mit: Professionalität in den zentralen Projektmanagementaufgaben ist Pflicht. Die Kür ist jedoch, sich Freiheitsgrade zu erarbeiten und diese auch zu nutzen. Seien Sie anders und ein wenig radikal. Und bleiben Sie dran.“
Die Schritte zum Erfolg – in Kürze: Digitalisierung muss sich an der Wertschöpfung orientieren. Dabei gilt es, auszuprobieren und zu experimentieren, sowie Freiheiten erkämpfen und geben. Notwendig ist eine kontinuierliche Stakeholder-Kommunikation und Change Management. Verbindlich Ziele definieren und liefern ist wichtig, weil „Massiver Zeitdruck ist einfach genial“, so Dökel – man kann ein MVP entwickeln, testen lassen, erntet Verständnis wenn es noch nicht so ganz rund ist, weil das Team ja so viel in so wenig Zeit machen muss und hat damit wieder Ruhe um ordentlich weiter arbeiten zu können“. Ferner gilt es, die PM-Hausaufgaben zu machen – ohne solide Grundlagen und Methoden-Kenntnisse geht es nicht.
Die Videoaufzeichnung dieser Keynote wird gegen Ende März zur Verfügung stehen.
In der Keynote zum Abschluss der PM Welt spannte Philosoph Richard David Precht einen weiten Bogen, mit dem er schwierige, kontroverse Gedanken humorvoll und mit einem positiven Blick in die Zukunft zusammenbrachte: Vom Expertenwissen der Teilnehmer über Künstliche Intelligenz, autonomes Fahren, Arbeitslosigkeit, der Verteilungsfrage und dem Grundeinkommen bis hin zu den ökologischen Folgen der Digitalisierung sowie zur Bildung, die vollkommen neu ausgerichtet werden muss, damit „die Kinder in der digitalisierten Zukunft nicht untergehen“.
Ausgewählte PM Welt-Vorträge: Viele Wege führen nach Rom
Unternehmen wie beispielsweise die Robert Bosch GmbH oder der Bereich Business Intelligence bei OTTO stellten zum Teil sehr unterschiedliche Ansätze vor, um Probleme in einem neuen, digitalisierten dynamischen Wettbewerbsumfeld zu lösen.
So hat BI@OTTO beispielsweise einen individuellen Weg gefunden, um vom Silo-gesteuerten Projektmanagement zu einer Wertstrom-orientierten Problemlösungsstrategie zu gelangen. Um Projekte als Strukturierungselemente abzuschaffen und durch Value Streams ersetzen zu können nutzte BI@Otto die Denkrahmen Viable System Model von Stafford Beer und Theory of Constraints von Eliyahu Goldratt.
Demgegenüber hat Bosch ein Corporate PMO mit drei Verantwortlichen etabliert, das die PMOs der operativen Geschäftsbereiche, sowie die regionalen, lokalen und Business Unit PMOs steuert. Um eine agile Transformation umzusetzen verfolgt Bosch eine hybride Strategie. Um Projekte einzuordnen wird eine angepasste Stacey Matrix als Four Flavors of Agility Model genutzt. Dabei fungiert das Corporate PMO als Dienstleister, die Teams dürfen lokale Entscheidungen treffen, Strukturen lassen sich an die Wertschöpfungskette anpassen, Freiheiten und kontinuierliche Veränderungen werden unterstützt.
Sechs Thesen zum Projektmanagement für die digitale Transformation:
Das Münchner Unternehmen InLoox wurde 1999 gegründet und entwickelt Projektmanagement-Lösungen, die Geschäftsprozesse vereinfachen und beschleunigen. Das Produktportfolio besteht derzeit aus den beiden Produktlinien InLoox PM zur Installation im eigenen Netzwerk und aus InLoox now!, der Projektsoftware als Service. Endanwender können entweder via InLoox für Outlook, einer intuitiven, vollständig in Microsoft Outlook integrierten Projektmanagement-Software oder über die Online-Projektsoftware InLoox Web App auf ihre Projektdaten zugreifen. InLoox ist mittlerweile bei 20 Prozent der DAX-Unternehmen und bei mehr als 50.000 Anwendern auf fünf Kontinenten und in über 65 Ländern im Einsatz. Zu den Kunden von InLoox zählen unter anderem AOK plus, AVIS, Canon, Charité Berlin, Deutsches Rotes Kreuz, ElectronicPartner, Hitachi, Hoffmann Group, INTERNORM, Leonardo, Novartis, Pentax Europe, Schenker Deutschland, SEAT, Siemens, SOS Kinderdörfer, US Airways, ver.di u.v.m.
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