EM 2021: Cyberbedrohungen im Zeichen von COVID19

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Kathmandu Nepal
Freitag, Apr. 4, 2025
Die größte Cyberbedrohung der EM 2021 geht laut Threat Intelligence-Experte Digital Shadows von Phishing-Kampagnen aus. Phishing zählt typischerweise zu den ersten Angriffsvektoren, um sensible Informationen zu ergaunern – zum Beispiel persönlich identifizierende Informationen (PII) oder Finanzdaten. Vorstellbar sind mit Malware infizierte Links und Anhänge in vermeintlich offiziellen E-Mails der Veranstalter, einschließlich EURO 2021 Logo und Slogan.
Die mit COVID-19 einhergehende Unsicherheit macht es Cyberkriminellen leicht, Menschen zu manipulieren und aus der Krise Profit zu schlagen. Europa hat damit begonnen, die Lockdown-Beschränkungen schrittweise zu lockern. Falsche Infobroschüren zu Corona-Sicherheitsmaßnahmen und aktuellen Regelungen sowie angebliche Tipps zur Ein- und Ausreise in die jeweiligen Länder dürften auf offene Ohren stoßen. Vor allem da sich die Regeln regional stark unterscheiden und sich schnell wieder ändern können. Um Hygienekonzepte und Sicherheitsabstände einhalten zu können, stehen zudem deutlich weniger Tickets für Fußball-Fans bereit. Die Nachfrage ist hoch, so dass mit Phishing-E-Mails zu angeblichen Gewinnspielen rund um ausverkaufte Spiele zu rechnen ist.
Neben Phishing sind zudem Betrugsmaschen bei Geldautomaten sowie bei Kredit- und Bankkarten zu erwarten. Dabei profitieren die Angreifer von lokalen, ungeschützten WiFi-Netzen sowie dem erhöhtem Geldverkehr. Ransomware-Gruppen haben in den letzten Monaten deutlich gemacht, dass sie auch vor großen Zielen nicht zurückschrecken. Insbesondere Organisatoren und Sponsoren, die sich Ausfallzeiten während der Veranstaltung kaum leisten können, rücken damit ins Visier von Angreifern. Und schließlich stellt auch Malware ein Sicherheitsrisiko dar. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea gelang es Angreifern, eine Schadsoftware („OlympicDestroyer“) in das IT-Systems der Veranstalter einzuschleusen und das Public WiFi, die Website sowie das Ticket-Printsystem kurzzeitig lahmzulegen.
Digitale Shadows empfiehlt Besuchern sowie beteiligten Unternehmen folgende Sicherheitsmaßnahmen:
Weitere Infos:
Digital Shadows spürt ungewollt öffentlich gewordene Daten im Open, Deep und Dark Web auf und hilft so Organisationen, die hieraus resultierenden digitalen Risiken externer Bedrohungen auf ein Minimum zu reduzieren. Mithilfe von SearchLight™ können Unternehmen Datenschutzvorgaben einhalten, den Verlust von geistigem Eigentum verhindern und Reputationsschäden vermeiden. Die Lösung hilft, digitale Risiken zu minimieren, die Angriffsfläche zu reduzieren und Marken- und Unternehmensnamen zu schützen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.digitalshadows.com/de
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