„Die Gefahr ist der Stromfluss“

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Kathmandu Nepal
Freitag, Apr. 4, 2025
Einmal im Magen gelandet, ist weniger der Strom das Problem: Durch die ätzende Magensäure können Batterien undicht werden und Quecksilber oder ähnliche gefährliche Stoffe verlieren. Wenn Eltern also bemerken, dass ihr Kind eine Batterie verschluckt hat, ist allerhöchste Eile geboten. Das Kind muss sofort ins Krankenhaus.
Tierversuche zeigen übrigens, dass ein Esslöffel Honig alle 10 Minuten als Erste-Hilfe-Maßnahme auf dem Weg zum Krankenhaus zumindest den Stromfluss abschwächen kann. Diese Maßnahme aber nur bei Kindern über einem Jahr anwenden, jüngere Kinder dürfen noch keinen Honig zu sich nehmen.
Hier kommt es auf die Form und Größe an, etwa, ob ein Gegenstand Spitzen, scharfe Kanten oder ähnliches aufweist, was den Verdauungstrakt verletzen kann. Nach einem Röntgenbild müssen Ärzte im Krankenhaus entscheiden, ob man abwarten kann oder versucht werden muss, den Fremdkörper zu entfernen.
WICHTIG
Gut gemeinte Versuche, verschluckte Fremdkörper selbst aus dem Kind zu entfernen (z.B. durch Nachfassen im Rachen, Auslösen von Erbrechen, Zusammendrücken von Brustkorb oder Oberbauch) können gefährlich sein. Mediziner raten, auf solche Maßnahmen grundsätzlich zu verzichten.
Für die Behandler im Krankenhaus ist es zudem hilfreich, den verschluckten Gegenstand möglichst genau beurteilen zu können. Daher sollte man einen entsprechenden Vergleichsgegenstand, sofern vorhanden, immer mit in die Klinik bringen.
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