Trinkkuren gestern und heute

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Donnerstag, Apr. 3, 2025
Von der Bronzezeit zum Wellness-Trend
Schon seit 1.500 v. Chr. nutzten die Menschen Heilquellen, wie die Brunnen-Einfassung der Mauritius-Quelle in St. Moritz, Schweiz zeigt. Die in der Bronzezeit erbaute Brunneneinfassung ist die älteste noch erhaltene in Europa.
Heute weiß man, dass Heilwässer je nach ihrer Zusammensetzung bei verschiedenen Beschwerden helfen können. Als natürlicher und regionaler Functional-Drink mit Wellness-Charakter passen sie perfekt in unsere Zeit.
Vom Erfahrungswissen zu belegten Wirkungen
Langjährige Erfahrung in der Anwendung von Heilwässern, festgehalten in alten Badebüchern, verzeichneten bis zum 18. Jahrhundert gegen welche „Zipperlein“ Heilwässer helfen sollten – mit teils kuriosen Empfehlungen.
Heute sind die Inhaltsstoffe von Heilwässern genau analysiert. Die Wirkungen müssen für deren Zulassung wissenschaftlich nachgewiesen werden. Wofür und wie man ein Heilwasser anwenden kann, steht auf dem jeweiligen Flaschen-Etikett.
Von weiten Reisen zur bequemen Kur daheim
Früher nahmen Menschen weite Reisen zu ihren „Heilbrunnen“ auf sich, um Linderung für ihre Beschwerden zu finden. Teilweise wurden die wertvollen Wässer auch in Tonkrügen per Pferdewagen zur begüterten Kundschaft gebracht.
Reisen in schöne Heilbäder sind heute weit weniger beschwerlich. Für eine Trinkkur daheim sind 23 in Flaschen abgefüllte Heilwässer verfügbar, die man in Lebensmittel- und Getränke-märkten oder im Internet kaufen kann.
Von absurden zu bekömmlichen Mengen
Bereits Goethe kurierte seine gesundheitlichen Probleme gerne mit Heilwässern. Zu seinen Zeiten klangen die Anweisungen für Trinkkuren jedoch teilweise befremdlich. So wurde empfohlen, morgens auf nüchternen Magen 20 bis 30 Becher Heilwasser zu trinken.
Heute sind zum Glück verträgliche Mengen von einem bis zwei Litern Heilwasser pro Tag üblich. Diese sollten am besten über den Tag verteilt getrunken werden. Zudem muss man die empfohlene Menge nicht zusätzlich trinken, sondern kann mit dem Heilwasser auch andere Getränke ersetzen.
Von der Wandelhalle zur Bewegungsfreiheit
Früher wurde Kurgästen empfohlen, während des Heilwasser-Trinkens zu „wandeln“, also umherzugehen, um die optimale Aufnahme der Inhaltsstoffe zu gewährleisten. So entstanden die hübschen Wandelhallen in den Kurbädern.
Ausreichend Bewegung ist natürlich auch heute noch eine gute Ergänzung zu einer Heilwasser-Trinkkur. Man kann sein Heilwasser aber getrost im Sitzen trinken und sich aussuchen, wann und wo man sportlich aktiv werden möchte.
Anleitung zur Heilwasser-Trinkkur:
Deutsche Heilbrunnen, organisiert im Verband Deutscher Mineralbrunnen e.V. in Bonn, ist die Interessengemeinschaft der Heilbrunnenbetriebe. Zurzeit gibt es in Deutschland 23 Heilwässer, die in Flaschen abgefüllt erhältlich sind und regional oder bundesweit Bedeutung und Tradition haben. Hintergrundinformationen zum Naturprodukt Heilwasser bietet die Website www.heilwasser.com. Dort gibt es auch ein Verzeichnis, in dem man gezielt nach Heilwässern mit bestimmten Inhaltsstoffen suchen kann.
Deutsche Heilbrunnen im Verband Deutscher Mineralbrunnen e.V. c/o Informationsbüro Heilwasser
Von-Galen-Weg 9
53340 Meckenheim
Telefon: +49 (2225) 8886791
http://www.heilwasser.com