Autor: Firma Biallo & Team

Erben und Steuern

Irrtum 14: „Die Erbschaftssteuer frisst das ganze Erbe auf.“ Das ist in den meisten Fällen nicht richtig. Es gelten gerade bei engen Verwandten hohe Freibeträge. So gilt für Ehegatten ein Freibetrag von 500.000 Euro, für Kinder 400.000 Euro pro Elternteil, für Enkel gelten 200.000 Euro. Ehegatten steht zudem ein Versorgungsfreibetrag von pauschal 256.000 Euro zu. […]

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Schenken und Erben

Irrtum 12: „Gebe ich zu Lebzeiten einem meiner Kinder einen Anteil von meinem Vermögen, wird das im Erbfall verrechnet, so dass am Ende alle meine Kinder den gleichen Anteil erhalten.“ Das ist nicht automatisch der Fall. Zuwendungen zu Lebzeiten werden keinesfalls automatisch nach dem Tod verrechnet. Beispiel: Herr Müller überträgt seinem Sohn ein Baugrundstück. Notariell […]

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Erben mit und ohne Testament

Irrtum 7: „Ich habe kein großes Vermögen, ich brauche gar kein Testament.“ Ob Sie ein Testament benötigen oder nicht, hat nichts mit der Größe des Vermögens zu tun, sondern eher damit, ob Sie selbst bestimmen möchten, wer den Nachlass bekommt. Denn die gesetzliche Erbfolge ist weit verzweigt und hält Überraschungen bereit. So erben unter Umständen […]

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Erben in der Familie

Irrtum 1: „Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Wenn ich sterbe, erhält meine Ehepartnerin erst mal alles.“ Viele glauben, dass der überlebende Ehepartner automatisch alleiniger Erbe wird. Das stimmt nur selten. Nach dem Gesetz erbt der Ehepartner – sofern bei der Eheschließung kein notarieller Erbvertrag geschlossen wurde – die Hälfte des Nachlasses, die andere […]

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Der Tipp des Steuerberaters

Steuerberater Marcus Polz rät davon ab, unbedingt noch in diesem Jahr mit unüberlegten Ausgaben Steuern zu sparen zu wollen. Vielmehr sollten Steuerpflichtige zunächst ihre finanzielle Situation genau analysieren. Seine Faustregel: „Wird das Einkommen in Zukunft deutlich sinken, sollten Sie möglichst viele steuerrelevante Ausgaben noch ins Jahr 2025 legen. Steigt das Einkommen im nächsten Jahr deutlich, […]

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Was lässt sich steuerlich bei den Kapitalerträgen noch verbessern?

Haben Sie Erspartes oder geerbtes Vermögen bei unterschiedlichen Banken angelegt, müssen Sie jedem Geldinstitut einen separaten Freistellungsauftrag erteilen, um Kapitaleinkünfte sofort von der Abgeltungsteuer in Höhe von 25 Prozent zu befreien. Vor dem Jahresende sollten sie rechtzeitig prüfen, ob die Höhe Ihrer Freistellungsaufträge noch passt, um den Sparerpauschbetrag (1.000 Euro für Alleinstehende, 2.000 Euro für […]

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Was ist bei einer energetischen Sanierung zu beachten?

Steuerlich besonders attraktiv können für Eigenheimbesitzer staatlich geförderte energetische Sanierungen sein. So gibt es für selbstgenutzte, mindestens zehn Jahre alte Immobilien einen Steuerbonus für energetische Sanierungsmaßnahmen, zum Beispiel für die Dämmung des Daches. Dieser beträgt 20 Prozent der förderfähigen Arbeits- und Materialkosten, verteilt auf drei Jahre. Maximal gewährt der Fiskus eine Steuerermäßigung von 40.000 Euro. […]

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Was bringt ein Wechsel der Steuerklassen?

Ein Wechsel der Steuerklassen ist bis 30. November rückwirkend für das gesamte Jahr möglich. Das kann sich lohnen, wenn sich bei zusammenveranlagten Paaren die Einkommensverhältnisse ändern oder wenn einer der Ehepartner im Folgejahr in Elternzeit geht oder arbeitslos wird. Wechselt der oder die geringer Verdienende von Steuerklasse V in Steuerklasse III, wirkt sich das bei […]

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Wie lassen sich Spenden noch schnell absetzen?

Spenden lassen sich als Sonderausgaben in der Einkommensteuererklärung absetzen. Wer 2025 noch in einer Last-Minute-Aktion spendet, kann deshalb ebenfalls Steuern sparen. Beispiel: Sie spenden an eine anerkannte gemeinnützige Organisation 500 Euro, sodass das Geld noch 2025 auf dem Konto des Empfängers eingeht. Ihr persönlicher Steuersatz beträgt 30 Prozent – das ergibt eine Steuerersparnis von 150 […]

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Was ist mit haushaltsnahen Dienstleistungen und Handwerkerleistungen?

Für haushaltnahe Dienstleistungen und Handwerkerarbeiten im und ums Haus, etwa für Reinigungskräfte oder die Gartenpflege, für einen Elektriker oder eine Malerin, können Sie 20 Prozent der reinen Arbeitskosten steuerlich geltend machen. Das gilt jedoch nicht unbegrenzt: Bei haushaltsnahen Dienstleistungen liegt die Obergrenze bei 4.000 Euro pro Jahr, bei Handwerkerleistungen bei 1.200 Euro. Erhalten Sie in […]

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